Tarifvertrag helios rhön

Hafid Rifi, Chief Financial Officer bei Asklepios, kommentierte: “Unter einem Dach werden wir die Skaleneffekte des Konzerns für jedes einzelne Krankenhaus voll ausschöpfen. Unser erster Schritt besteht nun darin, eine Bestandsaufnahme der Situation zu machen und gemeinsam zu prüfen, ob und inwieweit spezifische Synergiepotenziale genutzt werden können. Einsparungen aus diesen Skaleneffekte sollen im Unternehmen verbleiben, damit sie zur Schaffung neuer Arbeitsplätze und zu Investitionen in eine moderne Patientenversorgung genutzt werden können. Darüber hinaus wollen wir RHÖN helfen, zusätzliches (Intensiv-)Pflegepersonal einzustellen, zum Beispiel am Universitätsklinikum Gießen und Marburg, um die Patientenversorgung weiter zu verbessern und die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter zu reduzieren. Selbstverständlich bleiben alle aktuellen Tarifverträge bei RHÖN bestehen.” 09.07.2020 Verbreitung einer Corporate News, übermittelt von der DGAP – ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt dieser Ankündigung ist allein der Emittent verantwortlich. Die DGAP Distribution Services umfassen regulatorische Ankündigungen, Finanz-/Unternehmensnachrichten und Pressemitteilungen. Archiv in www.dgap.de Hamburg, 9. Juli 2020. Die Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA hat das freiwillige öffentliche Übernahmeangebot an die Aktionäre der RHÖN-KLINIKUM AG im Rahmen ihres Ziels, eine strategische Partnerschaft zu schaffen, erfolgreich abgeschlossen. Am Ende der zusätzlichen Annahmefrist am 6.

Juli 2020 wurden insgesamt 28.464.866 Aktien an Asklepios zum Angebotspreis von EUR 18,00 in bar je RHÖN-Aktie ausgeschrieben. Insgesamt erhält Asklepios damit einen Stimmrechtsanteil von rund 84,98%. Wie im Februar angekündigt, wird Asklepios diese Anteile in das neue Joint Venture einfließen, das gemeinsam mit RHÖN-Gründer Eugen Münch gegründet wurde. Münch selbst steuerte über die von ihm kontrollierte HCM SE weitere rund 7,6 % der RHÖN-Aktien zum Joint Venture bei. Nach Abschluss der Transaktion hält das Gemeinschaftsunternehmen 92,58 % der Stimmrechte. Bereits Ende Mai hatte das Bundeskartellamt die Fusionskontrollgenehmigung für die freiwillige öffentliche Übernahme von Asklepios erteilt und plant, die Anteile ohne Auflagen zu bündeln. Die RHÖN-KLINIKUM AG bleibt auch nach Abschluss der Transaktion ein eigenständiges Unternehmen innerhalb der Asklepios-Gruppe. “Mit dem erfolgreichen Abschluss der Transaktion können wir nun gemeinsam damit beginnen, unsere Vision der Gesundheitsversorgung in Deutschland Wirklichkeit werden zu lassen. RHÖN und Asklepios ergänzen sich strategisch, lernen voneinander und positionieren sich dabei optimal für einen langfristigen, nachhaltigen Erfolg – zum Wohle der Patienten und aller Mitarbeiter”, so Kai Hankeln, CEO der Asklepios Gruppe. “Auf der Basis unserer starken, gemeinsamen Position werden wir nun als Partner neue Wege für die fortgeschrittene medizinische Versorgung in Deutschland begeben. Mit der Beleuchtung des Universitätsklinikums Gießen und Marburg kann RHÖN dabei eine Schlüsselrolle spielen.” Das Unternehmen steht kurz vor der Sicherung von etwas mehr als 50 % und einer Stimmrechtsmehrheit in der Rhön.

Die Transaktion wird voraussichtlich im zweiten Quartal dieses Jahres abgeschlossen, bis die Fusionskontrollfreigabe durch das Bundeskartellamt vorliegt. Nach Angaben beider Konzerne soll Rhön nach Abschluss des Deals ein eigenständiges Unternehmen bleiben.