Title:
Hanabi SPIEL des Jahres 2013
Description:
„Hana“ ist japanisch und bedeutet „Blume“, „bi“ steht für „Feuer“. Gemeint ist mit der Feuerblume ein Feuerwerk, das die Spieler gemeinsam entzünden (ausspielen) sollen. Und zwar nach einer festen Choreographie, sprich: Reihenfolge. Erst die kleinen Böller, dann langsam ansteigend bis hin zum großen Finale. Die Crux daran: Die Karten werden umgedreht gehalten, sodass nur die der Mitspieler gesehen werden können.
Wer am Zug ist, spielt entweder eine Karte (blind) aus oder wirft sie ab. Oder er gibt einem Mitspieler einen Tipp.
Ausspielen: Die Feuerwerksrakete muss in passender Reihenfolge angelegt werden. Es entstehen in jeder der fünf Farben somit Kartenketten mit den Werten von 1 bis 5. Allerdings kommen die Zahlen in unterschiedlicher Häufigkeit vor: 1er sind drei mal vorhanden, 5er nur ein mal, der Rest zwei mal. Passt eine gespielte Karte nicht, wird sie abgeworfen und es gibt einen Strafpunkt. Bei drei Punkten ist die Partie verloren.
Einen Tipp geben: Einem Mitspieler wird gesagt, welche seiner Handkarten eine bestimmte Farbe oder einen bestimmten Wert haben. Es müssen stets alle genannt werden. (Beispiel: „Deine beiden äußeren Karten sind gelb.“) Dafür muss einer der (wenigen) Hinweismarker umgedreht werden.
Abwerfen: Eine abgeworfene Karte ist aus dem Spiel. Dafür darf ein Hinweismarker wieder reaktiviert werden.
Wird die Partie nicht vorzeitig verloren, endet sie sobald der Nachziehstapel leer ist. Die Spieler erhalten (gemeinsam) so viele Punkte, wie sie Karten auslegen konnten. (Maximal also 25)
Konzentration ist gefragt, wenn das Feuerwerk erfolgreich sein und nicht nach hinten losgehen soll. Jede Information muss gemerkt werden, denn die wenigen Hinweise allein reichen ohnehin nicht aus. Die Tipps können jedoch benutzt werden, um implizit zusätzliche Aufforderungen zu kommunizieren. Das ist nicht nur regelkonform, sondern sogar gewünscht. Ein „hm... Das da ist eine 1“ könnte beispielsweise zu Beginn bedeuten: „Das ist eine 1, die kannst Du jetzt ausspielen um eine neue Farbreihe zu eröffnen“. Später, wenn alle Reihen bereits begonnen wurden, lautet die Meta-Information dieses Tipps dagegen automatisch: „Das ist eine 1, die kannst Du wegschmeissen, da alle Reihen bereits begonnen wurden.“
Doch wie diese Meta-Informationen verpackt, kommuniziert und verstanden werden, das ist letztlich Sache der Spieler. Ein gutes Team versteht sich schnell und kann (Konzentration und Ruhe vorausgesetzt) durchaus bei 20 Punkten landen. Wird eine Farbe allerdings frühzeitig abgebrochen (weil beispielsweise beide 2er abgeworfen wurden), reduziert sich die mögliche Punktemenge schnell.
Manchmal macht es auch Sinn, ein kleines Risiko einzugehen. Wenn noch kein Fehler begangen wurde und alle Tipp-Plättchen umgedreht sind etwa. Grundsätzlich muss jedoch darauf geachtet werden, dem nachfolgenden Spieler auch noch eine Wahl zu ermöglichen und ihm nicht das letzte Plättchen wegzunehmen. Das Management des beschränkten Wissens ist eben das Kernelement von Hanabi.
Hanabi ist so kooperativ wie kaum ein anderes Spiel. Es geht hier nicht darum, alleine irgendwelche Spielzüge durchzuführen, die am Ende für alle vorteilhaft sind. Nein, vielmehr ist es so, dass bei jeder Entscheidung die Mitspieler im Vordergrund stehen. Jede Aktion dient primär dem Team. Und da Fehler hart bestraft werden, sind Ruhe und Konzentration erforderlich. Hanabi spielt sich nicht von alleine, und auch nicht nebenbei.
Wer am Zug ist, spielt entweder eine Karte (blind) aus oder wirft sie ab. Oder er gibt einem Mitspieler einen Tipp.
Ausspielen: Die Feuerwerksrakete muss in passender Reihenfolge angelegt werden. Es entstehen in jeder der fünf Farben somit Kartenketten mit den Werten von 1 bis 5. Allerdings kommen die Zahlen in unterschiedlicher Häufigkeit vor: 1er sind drei mal vorhanden, 5er nur ein mal, der Rest zwei mal. Passt eine gespielte Karte nicht, wird sie abgeworfen und es gibt einen Strafpunkt. Bei drei Punkten ist die Partie verloren.
Einen Tipp geben: Einem Mitspieler wird gesagt, welche seiner Handkarten eine bestimmte Farbe oder einen bestimmten Wert haben. Es müssen stets alle genannt werden. (Beispiel: „Deine beiden äußeren Karten sind gelb.“) Dafür muss einer der (wenigen) Hinweismarker umgedreht werden.
Abwerfen: Eine abgeworfene Karte ist aus dem Spiel. Dafür darf ein Hinweismarker wieder reaktiviert werden.
Wird die Partie nicht vorzeitig verloren, endet sie sobald der Nachziehstapel leer ist. Die Spieler erhalten (gemeinsam) so viele Punkte, wie sie Karten auslegen konnten. (Maximal also 25)
Konzentration ist gefragt, wenn das Feuerwerk erfolgreich sein und nicht nach hinten losgehen soll. Jede Information muss gemerkt werden, denn die wenigen Hinweise allein reichen ohnehin nicht aus. Die Tipps können jedoch benutzt werden, um implizit zusätzliche Aufforderungen zu kommunizieren. Das ist nicht nur regelkonform, sondern sogar gewünscht. Ein „hm... Das da ist eine 1“ könnte beispielsweise zu Beginn bedeuten: „Das ist eine 1, die kannst Du jetzt ausspielen um eine neue Farbreihe zu eröffnen“. Später, wenn alle Reihen bereits begonnen wurden, lautet die Meta-Information dieses Tipps dagegen automatisch: „Das ist eine 1, die kannst Du wegschmeissen, da alle Reihen bereits begonnen wurden.“
Doch wie diese Meta-Informationen verpackt, kommuniziert und verstanden werden, das ist letztlich Sache der Spieler. Ein gutes Team versteht sich schnell und kann (Konzentration und Ruhe vorausgesetzt) durchaus bei 20 Punkten landen. Wird eine Farbe allerdings frühzeitig abgebrochen (weil beispielsweise beide 2er abgeworfen wurden), reduziert sich die mögliche Punktemenge schnell.
Manchmal macht es auch Sinn, ein kleines Risiko einzugehen. Wenn noch kein Fehler begangen wurde und alle Tipp-Plättchen umgedreht sind etwa. Grundsätzlich muss jedoch darauf geachtet werden, dem nachfolgenden Spieler auch noch eine Wahl zu ermöglichen und ihm nicht das letzte Plättchen wegzunehmen. Das Management des beschränkten Wissens ist eben das Kernelement von Hanabi.
Hanabi ist so kooperativ wie kaum ein anderes Spiel. Es geht hier nicht darum, alleine irgendwelche Spielzüge durchzuführen, die am Ende für alle vorteilhaft sind. Nein, vielmehr ist es so, dass bei jeder Entscheidung die Mitspieler im Vordergrund stehen. Jede Aktion dient primär dem Team. Und da Fehler hart bestraft werden, sind Ruhe und Konzentration erforderlich. Hanabi spielt sich nicht von alleine, und auch nicht nebenbei.
Max Number of Players:
2-5
Publisher:
Abacusspiele
Playing Time:
20
Year Published:
2012
Designer:
Antoine Bauza
Show More
Date Added:
2018-06-21 11:58:29
Date Added:
2018-06-21 11:58:29