Title:

Guatemala Cafe

Description:
Woher kommt eigentlich unser täglicher Kaffee? Diese Frage hat sich wohl der Autor gestellt, als er dieses Spiel entwickelt hat: Die Spieler übernehmen die Rolle von Plantagenbesitzern, die verschiedene Sorten Kaffee auf ihren Plantagen anbauen wollen, um damit möglichst viele Siegpunkte zu kassieren. Um diese begehrten Siegpunkte aber überhaupt kassieren zu können, müssen die Spieler nicht nur einfach Plantagen bauen, sondern darauf auch Arbeiter beschäftigen und Wege zu den Häfen bauen, um von dort ihren Kaffee auch abtransportieren zu können.

Vor dem Spiel werden die beiden Spielpläne nebeneinander auf den Tisch gelegt. Für ein glücksunabhängiges Spiel kann die Seite mit der vorgegebenen Startaufstellung (Kaffeesäcke, HÜtte, Arbeiterinnen und Schiffe kommen auf die entsprechenden Felder; auf jedes weißumrandete Feld ein Kaffeesack; 1 Kaffeesack kommt auf das letzte markierte Feld des Anbaugebietes, 5 in den Beutel und die 24 übrigen verteilen die Spieler unter sich, wobei sie ihre Säcke vor den anderen Mitspielern geheimhalten sollten) genommen werden, für die abwechslungsreichere Variante die andere Seite (Kaffeesäcke werden wie oben verteilt; Hütten, Arbeiterinnen und Schiffe werden beliebig verteilt) . Der Spielplan ”Plantagen” muss außerdem auf die Seite gedreht werden, die der Anzahl der Mitspieler entspricht. Bei drei Spielern werden die Hütten am linken Pfad nicht verwendet und deshalb die Abdeckplättchen auf die Bauplätze gelegt. Die Anbaufelder dürfen allerdings alle weiterhin benutzt werden. Danach wählt jeder Spieler eine Farbe, in der er 5 Besitzplättchen und einen Siegpunktanzeiger, den er auf das Feld 0 der Siegpunktleiste zu zeigen. Außerdem erhält jeder Spieler 15 Centavos Startkapital. Wer am liebsten Kaffee trinkt, darf das Spiel beginnen.

Dann darf jeder Spieler immer den Einkäufer bewegen und sich danach für eine von zwei Aktionsmöglichkeiten entscheiden. Bei der Bewegung kann der Spieler einmalig zwei Centavos bezahlen, um den Einkäufer ein weiteres Feld nach vorne zu bewegen. Der Startspieler beginnt damit, die anderen Spieler folgen im Uhrzeigersinn. Folgende beiden Möglichkeiten gibt es:

1. Aktionsmöglichkeit: Plantagenbau
Der Spieler nimmt sich aus der Reihe, wo der Einkäufer stehen geblieben ist, eine bis drei Arbeiterinnen, Hütten, Schiffe oder Wege. Er kann sich die Teile nur nehmen, wenn er sie im Anschluss auch direkt einsetzen kann. Für das Einsetzen muss er bezahlen: Bei Hütten und Arbeiterinnen hängt der Preis von der farblich markierten Region ab (grauer Bereich: Hütte 2/Arbeiter 1; grüner Bereich Hütte 4/Arbeiterin 2; gelber Bereich Hütte 6/Arbeiterin 3), Wege sind immer gratis und bei Schiffen hängt der Preis davon ab, das wievielte Schiff im Hafen das gerade eingesetzte ist: Das erste Schiff kostet 2, das zweite 3 und das dritte 4 Centavos. Beim Einsetzen gilt es, einige Bauregeln zu beachten:
Anbau: Jeder Spieler darf jede Kaffeesorte nur auf einer Plantage anbauen. Eigene Plantagen dürfen niemals direkt aneinander Grenzen, es muss immer mindestens ein Feld Abstand eingehalten werden.
Hütten: Hütten müssen auf die entsprechenden Hüttenbaufelder des Plantagen-Spielplans gestellt werden und werden nach dem Bau mit einem entsprechenden farbigen Besitzplättchen des Spielers gekennzeichnet.
Arbeiterinnen: Müssen immer auf ein Feld gestellt werden, das waagerecht oder senkrecht an eine eigene Hütte oder eine bereits vorhandene Arbeiterin grenzt. Alternativ kann eine Arbeiterin auch vor dem Bau einer Hütte eingesetzt werden; sie wird dann mit einem Besitzplättchen markiert. Arbeiterinnen dürfen außerdem niemals auf Hüttenbaufeldern stehen.
Schiffe: Müssen so in einen Hafen platziert werden, dass sie mit einer gleichfarbigen Plantage über einen vorgedruckten Weg verbunden sind.
Wege: Wege werden auf die vorgegebenen Wege gestellt, um so die Plantagen mit den entsprechend farbigen Schiffen zu verbinden. Schiff und Plantage gelten als verbunden, sobald der vorgegebene Weg komplett mit Wegen vollgestellt ist. Im Spiel mit zwei Spielern gibt es die vorgegebenen Wege nicht, hier können die Spieler frei entlang der Feldbegrenzungen bauen.
Nachdem ein Spieler seine eingekauften Teile auf dem Spielplan eingebaut hat, werden alle dadurch frei gewordenen Felder des Planes mit den Anbaugebieten mit Wegen aus dem allgemeinen Vorrat aufgefüllt. Der Zug des Spielers ist beendet und sein linker Nachbar ist and erReihe.

2. Aktionsmöglichkeit: Kaffeewertung
Der Spieler nimmt sich aus der Reihe mit dem Einkäufer einen beliebigen Kaffeesack und stellt ihn auf das letzte freie Feld der Siegpunktleiste. Dafür erhält er zunächst 8 Centavos aus der Bank. Danach wird diese Farbe gewertet, wenn kein Spieler die Wertung blockieren möchte. Die Spieler werden im Uhrzeigersinn gefragt. Möchte ein Spieler die Wertung blockiern, legt er einfach einen Sack der gleichen Farbe auf das frei gewordene Feld des Anbaugebiete-Spielplans, die auch der gerade gewählte Sack hatte. Möchte kein Spieler die Wertung blockieren, erhält nun jeder Spieler mit einer Plantage in der Farbe (Kaffeesorte) des gewählten Sackes Punkte nach folgendem Schema:
Eine Hütte mit Arbeiterin/nen bringt pro Arbeiterin einen Punkt.
Ist die Hütte mit einem entsprechenden Hafen verbunden, verdoppelt sich die Punktzahl.
Sind sogar zwei Schiffe mit der Hütte verbunden, verdreifacht sich die Punktzahl.
Bei drei Schiffen erhält man die vierfache Punktzahl.
Die Spieler verändern dementsprechend die Position ihrer Siegpunktanzeiger auf der Siegpunktleiste. Hat es in einem Hafen nur für ein Schiff Punkte gegeben, kommt dieses Schiff aus dem Spiel. Bei mehreren Schiffen läuft das günstigste Schiff aus und kommt aus dem Spiel, die anderen Schiffe werden auf die günstigeren Positionen gezogen. Außerdem legt der Spieler, der die Wertung ausgelöst hat, einen Kaffeesack aus seinem eigenen Vorrat auf das frei gewordene Feld auf dem Anbaugebiete-Spielplan. Sollte ein Spieler keine eigenen Säcke mehr haben, füllt er das Feld mit einem Kaffeesack aus dem Beutel nach. Danach ist der nächste Spieler im Uhrzeigersinn an der Reihe.

Ein Spieler kann auch auf die Bewegung des Einkäufers verzichten, er darf dann allerdings auch keine Aktion mehr durchführen, sondern es ist sofort sein linker Nachbar an der Reihe.

Das Spiel endet, sobald der Siegpunktmarker eines Spielers auf der Siegpunktleiste auf einen Kaffeesack oder sogar darüber hinaus gezogen werden müsste. Der Spieler, der am weitesten vorne auf der Siegpunktleiste ist, gewinnt das Spiel. Bei Gleichstand gewinnt der Spieler mit dem meisten Geld.
(Troudi 03.07.07)
Max Number of Players:
2-4
Barcode:
4260070350085
Publisher:
Eggertspiele
Playing Time:
60
Year Published:
2007
Designer:
Inka & Markus Brand
Show More
Artist:
Matthias Catrein
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Suggested Ages:
10+
Date Added:
2018-06-21 12:04:51
Date Added:
2018-06-21 12:04:51

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