Title:

Zoff im Zoo

Description:
Spielziel
Elefant und Mücke, Maus und Eisbär und sonstiges Getier versuchen ihre Kräfte zu messen; ein taktisches „möglichst-schnell-die-Karten-loswerden“- Spiel mit Tendenz zu Igeln und Löwen…
Ablauf
Im Zoo treffen sich 11 verschiedene Wasser- und Landtiere (je 5 Karten), dazu 4 Mücken und ein Chamäleon (Joker). Die ganze Kunst besteht darin, seine Karten sinnvoll und gewinnbringend einzusetzen, aber Vorsicht: Aus einer Mücke wird schnell ein Elefant und nur der Fuchs überlistet den Igel!
Das Spiel verläuft in einzelnen Runden; alle 60 Karten werden jeweils auf die Spieler verteilt. In Runde 1 versucht jeder, als erster alle seine Karten loszuwerden. In Runde 2 bleibt das Ziel gleich, jedoch spielen nun immer zwei zusammen – oder auch nicht: Das hängt ganz davon ab, ob jemand egoistisch nur auf sich guckt oder doch lieber versucht, mit seinem Partner Punkte zu machen. Das Spiel endet nach der Runde, in der zwei Spieler 19 Punkte oder mehr erreichen.
Im Wasser tummeln sich Sardine, Barsch, Robbe, Eisbär und Wal; an Land stehen sich Maus, Igel, Fuchs, Krokodil, Löwe, Elefant und Mücke gegenüber. Krokodile und Eisbären verbinden als schwimmfähige Landtiere Wasser und festes Land. Das Chamäleon kann sich in jedes Tier verwandeln. Aufsteigend wird das kleinere Tier vom größeren verspeist oder vertrieben, der dicke Elefant fürchtet sich so vor der kleinen, frechen Maus, so dass er ganz schnell Reißaus nimmt. Damit wir sind wieder bei den kleinen Tieren. Apropos kleine Tiere: Eine Mücke wird zusammen mit einem oder mehreren Elefanten kurzerhand auch zu einem solchen Dickhäuter gemacht.
Und so geht’s:
Der erste am Tisch spielt eine Karte oder mehrere gleiche Karten aus; die nächsten Spieler müssen die zuletzt gelegte(n) Karte(n) schlagen – dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder „größeres“ Tier in gleicher Anzahl wie die gerade ausgespielten oder das selbe Tier, aber eins mehr. Wer nicht stechen will oder kann, passt einfach! Es ist jedoch möglich, später erneut einzusteigen, wenn man wieder an der Reihe ist.
Kommt ein Spieler an die Reihe und es liegen die von ihm zuletzt gespielten Karten zuoberst, so wird der ganze Stapel zu seinem Stich. Und schon spielt er wieder eine bzw. mehrere Karten aus der Hand aus. Die Runde wird so lange gespielt, bis nur noch ein Spieler Karten auf der Hand hat.
In der ersten Wertung zählt nur die Reihenfolge: Wer am schnellsten sein Karten losgeworden ist, erhält z.B. bei 4 Spielern 4 Punkte. Die nachfolgenden bekommen weniger Punkte, der letzte geht ganz leer aus.
Für weitere Partien gilt nun immer: der erste und dritte, sowie der zweite und vierte spielt zusammen im Team. Der Führende mischt und teilt aus, der schlechter platzierte schiebt seinem Kameraden zwei Karten zu und erhält wieder zwei retour. Und schon geht’s wieder wie bekannt los, mit der Ausnahme, dass nun die Punkte im Team zusammengerechnet werden, die Löwen und Igel im eigenen Stich aber nur für sich selbst zählen.
Ein Beispiel soll kurz die Abrechnung am Ende einer Runde erklären: Dieter wird als erster sein Karten los (4 P.), in seinen Stichen befinden sich zwei Löwen (2 P.), jedoch kein Igel (- 1 P.), seine Mitspielerin wurde dritte (2 P.) gesamt also 4 P. + 2 P. -1 P. + 2 P. = 7 Punkte, die er seinem Konto gutschreiben darf. Das klingt vielleicht etwas kompliziert, ist es aber nicht!
Nach spätestens 45 Minuten ist eine Partie vorbei und zwei Spieler haben sicherlich 19 oder mehr Punkte eingeheimst. Aber schon hat der Gewinner die Karten wieder in der Hand und beginnt ein neues Spiel…
Fazit
Das gewählte Thema wurde hervorragend umgesetzt; die Zeichnungen auf den Karten erklären sich fast selbst und lassen immer wieder ein Schmunzeln auf den Gesichtern der Spieler erscheinen. Wenn die Maus ihren Bizeps anschwellen lässt, ist das schon eine tolle Sache! Die Karten sind recht stabil und fast unverwüstlich. Die Spielanleitung kommt klar gegliedert daher und ist verständlich formuliert.
Beim Spielen selbst ist man immer wieder in der Bredouille, ob es sinnvoll ist, möglichst schnell seine Karten loszuwerden oder doch auf die punkteträchtigen Löwen zu lauern. Nachdem dies jedoch alle Spieler vor haben ist es schon nötig sich zu merken, welche Karten bereits gespielt sind. Nun braucht man aber Elefanten, um die Löwen zu kassieren - nur: wie viele Mäuse sind noch im Spiel? Oder geht der ganze Stich möglicherweise im Wasser zu Ende und ich brauch deshalb dringend Wale?
Wichtig erscheint außerdem, immer wieder den Stich zu bekommen, um auch seine eigenen „kleinen“ Karten loszuwerden. Und wie immer bei Stichspielen: Mit bescheidenen Karten bleibt wenig Chance auf einen Gewinn - aber vielleicht hilft da ja der Partner…?
Ausgeglichen waren unsere Spielrunden bei 4 – 6 Personen, etwas weniger reizvoll ist eine Runde mit 3 Spielern; bei sieben Spielern kommt man, wenn es ungünstig läuft, einmal dran und der erste ist bereits fertig.
Für mich ist Zoff im Zoo ein überaus gelungenes Kartenspiel mit hohem Wiederspielreiz bei gelungener grafischer und thematischer Umsetzung. Klare Empfehlung!
Max Number of Players:
3-7
Barcode:
4015566003002
Category:
Strategy
Card Game
Cooperative
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Publisher:
Spiele von Doris & Frank
Playing Time:
60
Year Published:
1999
Designer:
Frank Nestel Doris Matthäus
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Artist:
Doris Matthäus
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Suggested Ages:
10
Family:
Eddy
Date Added:
2018-06-21 11:57:00
Automatic Estimated Value:
~11,39 €
Automatic Estimated Date:
2024-10-09
Date Added:
2018-06-21 11:57:00

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